Für wen · Inhouse
Den Bericht intern erstellen, ohne für jede Frage ein Mandat auszulösen.
Nachhaltigkeitsteams sind fast immer klein und fast nie für den Berichtszyklus dimensioniert. Der Engpass ist selten das Fachwissen, sondern die Zeit, in der niemand die Anforderung nachschlägt, während parallel die Datenerhebung läuft.
CSRD-GPT beantwortet Auslegungsfragen aus den einschlägigen Rechtstexten und hält die eigenen Unterlagen dagegen. Sie sehen zu jeder Aussage die Fundstelle und die zugrunde gelegte Fassung, können Berichtskapitel als Entwurf vorbereiten und erhalten eine benannte Liste der Angaben, die im Unternehmen noch erhoben werden müssen.
Typische Fragen
Was Inhouse-Teams im Berichtszyklus fragen.
Was müssen wir für dieses Geschäftsjahr überhaupt berichten?
Anzuwendende Fassung, Umfang und Wahlrechte — die Frage, mit der jeder Zyklus beginnt und die seit 2026 nicht mehr eindeutig ist.
Welche Daten fehlen uns noch?
Abgleich der vorhandenen Erhebungen gegen die Offenlegungsanforderungen, als Arbeitsliste für die Fachbereiche.
Wie formulieren wir dieses Kapitel?
Entwurf mit sauberen Überschriftenebenen und Platzhaltern dort, wo Ihre Zahlen einzusetzen sind.
Was müssen wir dokumentieren, wenn wir etwas auslassen?
Nicht wesentliche Themen gehören begründet ausgeschlossen. Die Begründung ist Teil des Berichts, nicht ein interner Vermerk.
Was fragt der Prüfer an dieser Stelle?
Die Anforderung im Wortlaut, mit Fundstelle — damit die Diskussion am Normtext geführt wird und nicht an Erinnerungen.
Wie erklären wir das der Geschäftsführung?
Standardtexte in Entscheidungssprache übersetzen, mit Aufwand und Konsequenz statt mit Standardnummern.
Was dafür da ist
Was für den internen Berichtszyklus gebaut ist.
- Fassungs- und Datumsangabe zu jeder Aussage über eine Anforderung
- Eigener Wissensraum für Unternehmensdokumente, getrennt von der öffentlichen Quellensammlung
- Kritische Rückfrage zu eingebrachten Daten statt sofortiger Weiterverarbeitung
- Berichtsentwürfe mit Platzhaltern statt plausibler, aber erfundener Kennzahlen
- Erinnerung an die Dokumentation von Ausschlüssen
- Formulierungsbelege aus veröffentlichten Berichten vergleichbarer Unternehmen
Der Punkt, an dem es kippt
Ein allgemeines Modell setzt an der Stelle einer fehlenden Kennzahl eine plausible Zahl ein. Im Entwurf sieht das vollständig aus. In der zweiten Überarbeitung erinnert sich niemand mehr daran, dass diese Zahl nie aus dem Unternehmen kam.
Deshalb steht bei CSRD-GPT dort ein benannter Platzhalter mit einem Arbeitsauftrag — unbequemer im Entwurf, belastbarer in der Prüfung.
Häufige Fragen
Verlassen unsere Dokumente das Unternehmen?
Hochgeladene Dokumente liegen in einem eigenen Wissensraum und werden nicht zum Training von Modellen verwendet. Für die Bewertung nach Ihren internen Vorgaben finden Sie die Einzelheiten in der Datenschutzerklärung; für eine Freigabe durch Ihre IT-Sicherheit stellen wir die erforderlichen Angaben bereit.
Ersetzt das unsere Beratung?
Nein, aber es verschiebt die Grenze. Die Fragen, für die heute ein Beratungstag angesetzt wird, weil niemand im Team Zeit für die Recherche hat, lassen sich intern klären. Für Auslegungsentscheidungen mit Prüfungsrelevanz bleibt die fachliche Begleitung sinnvoll.
Wie gehen wir mit mehreren Berichtsjahren um?
Die Fassungen liegen getrennt vor. Sie können deshalb gezielt fragen, was für ein bestimmtes Geschäftsjahr gilt, statt eine Auskunft über „die ESRS“ zu erhalten, die beide Fassungen mischt.