CSRD · ESRS · Doppelte Wesentlichkeit

Fachfragen zur CSRD beantwortet — mit Fundstelle, Fassung und Datum.

CSRD-GPT zieht seine Antworten nicht aus dem Gedächtnis eines Sprachmodells, sondern aus einer gepflegten Sammlung von Rechtstexten, Auslegungshilfen und veröffentlichten Nachhaltigkeitsberichten. Die Fassungen liegen darin getrennt vor. Sie sehen zu jeder Aussage, worauf sie sich stützt.

Kurz beantwortet

CSRD-GPT ist ein KI-Fachassistent für die Berichterstattung nach der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und den European Sustainability Reporting Standards (ESRS). Er beantwortet Fachfragen, erstellt Berichtsentwürfe und Gap-Analysen und arbeitet dabei aus einer kuratierten Quellensammlung, in der ESRS (2023) und ESRS (2026) getrennt geführt werden. Jede Antwort nennt ihre Fundstelle. Entwickelt von impact-in-company für Nachhaltigkeitsberatung, Inhouse-Teams, Wirtschaftsprüfung, Kanzleien, Agenturen und berichtspflichtige Unternehmen. Tarife ab 49 € im Monat.

Warum die Fassung entscheidet

Seit 2026 gelten mehrere ESRS-Fassungen nebeneinander.

Das ist der Grund, warum ein allgemeines Sprachmodell hier unzuverlässig wird: Es hat beide Fassungen im Training gesehen und kennt keine Trennlinie zwischen ihnen. Für ein Geschäftsjahr 2026 ist genau diese Trennlinie die Antwort.

1.000 / 450
Beschäftigte und Mio. € Nettoumsatz — beide Schwellen müssen überschritten sein, damit die CSRD-Berichtspflicht greift.
Richtlinie (EU) 2026/470 („Omnibus I“), im Amtsblatt am 26.02.2026
61 %
weniger verpflichtende Datenpunkte in den überarbeiteten ESRS gegenüber der Fassung von 2023.
Delegierter Rechtsakt C(2026) 5010 final vom 03.07.2026
19.03.2027
Frist, bis zu der die Mitgliedstaaten die geänderte Richtlinie in nationales Recht umzusetzen haben.
Artikel 4 der Richtlinie (EU) 2026/470
2 Fassungen
ESRS (2023) und ESRS (2026) sind für Geschäftsjahre 2026 nebeneinander anwendbar — mit einem Wahlrecht.
Übergangsregelung in C(2026) 5010 final

Eine ausführliche, datierte Einordnung mit Primärquellen finden Sie unter Wer ist wann berichtspflichtig?

Der Unterschied

Nicht wie die Antwort formuliert ist, sondern woher sie kommt.

Ein allgemeines Modell erzeugt aus Trainingswissen eine plausible Antwort. Bei bekannten Themen ist sie oft richtig — und man sieht ihr nicht an, wann sie es nicht ist. Genau das ist im geprüften Bericht das Problem.

01

Kuratierte Quellen statt Trainingswissen

Die Wissensbasis enthält die ESRS-Rechtsakte, EFRAG-Auslegungshilfen und veröffentlichte Nachhaltigkeitsberichte von DAX-, MDAX- und SDAX-Unternehmen. Was nicht darin liegt, wird nicht als Beleg ausgegeben.

02

Fassungen getrennt gepflegt

ESRS (2023) und ESRS (2026) liegen als getrennte Bestände vor, nicht als ein verschmolzener Textkorpus. Deshalb lässt sich fragen, was sich zwischen beiden Fassungen geändert hat — und nicht nur, was in „den ESRS“ steht.

03

Getrennte Räume je Mandat

Eigene Dokumente liegen in Wissensräumen, die pro Kunde oder Projekt getrennt sind. Für Beraterinnen mit mehreren Mandaten ist das die Voraussetzung dafür, überhaupt eigene Unterlagen einzubringen.

Wissensbasis

Was in der Sammlung liegt.

Rechtsakte und Standards

  • Delegierte Verordnung (EU) 2023/2772 — die ESRS in der Fassung 2023
  • Delegierter Rechtsakt C(2026) 5010 final — die überarbeiteten ESRS, getrennt geführt
  • Richtlinie (EU) 2022/2464 (CSRD) und die Änderungen durch Richtlinie (EU) 2026/470
  • Richtlinie (EU) 2025/794 zur Verschiebung der Anwendungszeitpunkte
  • Der freiwillige Standard für nicht berichtspflichtige Unternehmen

Auslegung und Praxis

  • EFRAG-Implementation-Guidance, unter anderem zur doppelten Wesentlichkeit
  • Veröffentlichte Nachhaltigkeitsberichte aus DAX, MDAX und SDAX als Formulierungsbeleg
  • Fachkommentierung zur Auslegung strittiger Offenlegungsanforderungen
  • Eigene Dokumente in einem getrennten Raum je Kunde oder Projekt

Die Sammlung wird gepflegt, nicht angehäuft: Überholte Rechtsstände werden entfernt, nicht ergänzt, damit eine Antwort sich nicht auf eine Fassung stützen kann, die nicht mehr gilt.

Häufige Fragen

Was Sie vor dem Test wissen sollten.

Was ist CSRD-GPT?

CSRD-GPT ist ein KI-Fachassistent für die Berichterstattung nach der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und den European Sustainability Reporting Standards (ESRS). Er beantwortet Fachfragen, erstellt Berichtsentwürfe und Gap-Analysen und arbeitet dabei aus einer kuratierten Sammlung von Rechtstexten, Auslegungshilfen und veröffentlichten Nachhaltigkeitsberichten. Jede Antwort nennt die Fundstelle.

Worin unterscheidet sich CSRD-GPT von ChatGPT oder Microsoft Copilot?

In der Herkunft der Antwort. Ein allgemeines Sprachmodell erzeugt eine plausible Antwort aus Trainingswissen; es kennt ESRS 2023 und ESRS 2026 als denselben Stoff und kann beide Fassungen nicht auseinanderhalten. CSRD-GPT ruft Textstellen aus einer gepflegten Quellensammlung ab, in der die Fassungen getrennt vorliegen, und gibt die Fundstelle mit aus. Die vollständige Abgrenzung.

Werden meine Kundendokumente zum Training verwendet?

Nein. Hochgeladene Dokumente liegen in einem eigenen, vom übrigen System getrennten Wissensraum und werden nicht zum Training von Modellen verwendet. Im Premium-Tarif lässt sich je Kunde oder Projekt ein eigener Raum anlegen, damit Inhalte nicht zwischen Mandaten wandern.

Ersetzt CSRD-GPT die fachliche Prüfung?

Nein. CSRD-GPT liefert belegte Zwischenergebnisse — Fundstellen, Entwürfe, Lückenlisten —, die fachlich zu prüfen sind. Die Fundstelle ist genau dazu da: Sie können jede Aussage am Normtext gegenlesen, statt einer Formulierung vertrauen zu müssen.

Welche Sprachen deckt CSRD-GPT ab?

Die Wissensbasis enthält die ESRS und die zugehörigen Rechtsakte in der deutschen und der englischen Fassung. Antworten und Berichtsentwürfe erhalten Sie in der Sprache, in der Sie fragen.

Zugang

Testzugang anfragen.

CSRD-GPT ist im Aufbau und wird derzeit mit Berater:innen, Inhouse-Teams und Prüfer:innen erprobt. Wenn Sie mitarbeiten möchten, melden Sie sich — wir antworten persönlich, nicht aus einer Warteschlange.

  • Unverbindlich, kein Kauf, kein Abo
  • Sie bestimmen mit, woran als Nächstes gearbeitet wird
  • Rückmeldung direkt von den Personen, die das Produkt bauen