Kuratierte Quellen statt Trainingswissen
Die Wissensbasis enthält die ESRS-Rechtsakte, EFRAG-Auslegungshilfen und veröffentlichte Nachhaltigkeitsberichte von DAX-, MDAX- und SDAX-Unternehmen. Was nicht darin liegt, wird nicht als Beleg ausgegeben.
CSRD · ESRS · Doppelte Wesentlichkeit
CSRD-GPT zieht seine Antworten nicht aus dem Gedächtnis eines Sprachmodells, sondern aus einer gepflegten Sammlung von Rechtstexten, Auslegungshilfen und veröffentlichten Nachhaltigkeitsberichten. Die Fassungen liegen darin getrennt vor. Sie sehen zu jeder Aussage, worauf sie sich stützt.
CSRD-GPT ist ein KI-Fachassistent für die Berichterstattung nach der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und den European Sustainability Reporting Standards (ESRS). Er beantwortet Fachfragen, erstellt Berichtsentwürfe und Gap-Analysen und arbeitet dabei aus einer kuratierten Quellensammlung, in der ESRS (2023) und ESRS (2026) getrennt geführt werden. Jede Antwort nennt ihre Fundstelle. Entwickelt von impact-in-company für Nachhaltigkeitsberatung, Inhouse-Teams, Wirtschaftsprüfung, Kanzleien, Agenturen und berichtspflichtige Unternehmen. Tarife ab 49 € im Monat.
Warum die Fassung entscheidet
Das ist der Grund, warum ein allgemeines Sprachmodell hier unzuverlässig wird: Es hat beide Fassungen im Training gesehen und kennt keine Trennlinie zwischen ihnen. Für ein Geschäftsjahr 2026 ist genau diese Trennlinie die Antwort.
Eine ausführliche, datierte Einordnung mit Primärquellen finden Sie unter Wer ist wann berichtspflichtig?
Der Unterschied
Ein allgemeines Modell erzeugt aus Trainingswissen eine plausible Antwort. Bei bekannten Themen ist sie oft richtig — und man sieht ihr nicht an, wann sie es nicht ist. Genau das ist im geprüften Bericht das Problem.
Die Wissensbasis enthält die ESRS-Rechtsakte, EFRAG-Auslegungshilfen und veröffentlichte Nachhaltigkeitsberichte von DAX-, MDAX- und SDAX-Unternehmen. Was nicht darin liegt, wird nicht als Beleg ausgegeben.
ESRS (2023) und ESRS (2026) liegen als getrennte Bestände vor, nicht als ein verschmolzener Textkorpus. Deshalb lässt sich fragen, was sich zwischen beiden Fassungen geändert hat — und nicht nur, was in „den ESRS“ steht.
Eigene Dokumente liegen in Wissensräumen, die pro Kunde oder Projekt getrennt sind. Für Beraterinnen mit mehreren Mandaten ist das die Voraussetzung dafür, überhaupt eigene Unterlagen einzubringen.
Drei Anwendungsfälle
Eine einzelne Fachfrage beantwortet ein allgemeines Modell fast gleich gut. Die folgenden drei Aufgaben sind die, an denen es auseinandergeht.
„Was ändert sich für E1-1 zwischen ESRS 2023 und ESRS 2026, und welche Fassung gilt für ein Geschäftsjahr 2026?“ — die Frage, an der die Fassungstrennung sich zeigt oder eben nicht.
Fassungsvergleich ansehen → Fall 02Einen Transitionsplan, einen Vorjahresbericht oder eine Datenerhebung gegen die Offenlegungsanforderungen halten und die Lücken benennen. Das setzt einen eigenen, isolierten Wissensraum voraus.
Gap-Analyse ansehen → Fall 03Nicht nur eine Quellenangabe lesen, sondern den Beleg aufrufen und gegenlesen. Der Punkt, an dem aus einer Formulierung ein prüfbarer Arbeitsschritt wird.
Quellenprüfung ansehen →Für wen
Freiberuflich oder in kleinen Beratungen: mehr Mandate ohne zusätzliche Junior-Kapazität, bei gleichbleibender fachlicher Tiefe.
Zur Seite →Den Bericht intern erstellen, ohne für jede Auslegungsfrage ein Beratungsmandat auszulösen.
Zur Seite →Angaben gegen den Normtext halten, Wesentlichkeitsanalysen nachvollziehen, Fundstellen in die Arbeitspapiere übernehmen.
Zur Seite →Auslegungsfragen am Rechtstext klären, Fassungsstände auseinanderhalten, den Stand der deutschen Umsetzung im Blick behalten.
Zur Seite →Zuerst die Frage, ob überhaupt eine Pflicht besteht — und wenn ja, ab welchem Geschäftsjahr und in welchem Umfang.
Zur Seite →Den Bericht im Kundenauftrag schreiben — mit der Angabepflicht, der Fassung und der Fundstelle zu jedem Kapitel.
Zur Seite →PPWR, EUDR, ESPR, EU-Bauprodukteverordnung, EcoVadis: dieselbe Bauweise, andere Wissensbasis. Was in Vorbereitung ist.
Zur Seite →Wissensbasis
Die Sammlung wird gepflegt, nicht angehäuft: Überholte Rechtsstände werden entfernt, nicht ergänzt, damit eine Antwort sich nicht auf eine Fassung stützen kann, die nicht mehr gilt.
Häufige Fragen
CSRD-GPT ist ein KI-Fachassistent für die Berichterstattung nach der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und den European Sustainability Reporting Standards (ESRS). Er beantwortet Fachfragen, erstellt Berichtsentwürfe und Gap-Analysen und arbeitet dabei aus einer kuratierten Sammlung von Rechtstexten, Auslegungshilfen und veröffentlichten Nachhaltigkeitsberichten. Jede Antwort nennt die Fundstelle.
In der Herkunft der Antwort. Ein allgemeines Sprachmodell erzeugt eine plausible Antwort aus Trainingswissen; es kennt ESRS 2023 und ESRS 2026 als denselben Stoff und kann beide Fassungen nicht auseinanderhalten. CSRD-GPT ruft Textstellen aus einer gepflegten Quellensammlung ab, in der die Fassungen getrennt vorliegen, und gibt die Fundstelle mit aus. Die vollständige Abgrenzung.
Nein. Hochgeladene Dokumente liegen in einem eigenen, vom übrigen System getrennten Wissensraum und werden nicht zum Training von Modellen verwendet. Im Premium-Tarif lässt sich je Kunde oder Projekt ein eigener Raum anlegen, damit Inhalte nicht zwischen Mandaten wandern.
Nein. CSRD-GPT liefert belegte Zwischenergebnisse — Fundstellen, Entwürfe, Lückenlisten —, die fachlich zu prüfen sind. Die Fundstelle ist genau dazu da: Sie können jede Aussage am Normtext gegenlesen, statt einer Formulierung vertrauen zu müssen.
Die Wissensbasis enthält die ESRS und die zugehörigen Rechtsakte in der deutschen und der englischen Fassung. Antworten und Berichtsentwürfe erhalten Sie in der Sprache, in der Sie fragen.
Zugang
CSRD-GPT ist im Aufbau und wird derzeit mit Berater:innen, Inhouse-Teams und Prüfer:innen erprobt. Wenn Sie mitarbeiten möchten, melden Sie sich — wir antworten persönlich, nicht aus einer Warteschlange.