Anwendungsfall 02

Gap-Analyse: eigene Unterlagen gegen die Offenlegungsanforderungen halten.

Ein allgemeines Modell kann Ihnen sagen, was ESRS E1 verlangt. Es kann Ihnen nicht sagen, was in Ihrem Transitionsplan fehlt — dazu müsste es Ihren Transitionsplan kennen dürfen.

Kurz beantwortet

Eine ESRS-Gap-Analyse ist der Abgleich zwischen dem, was ein Unternehmen bereits dokumentiert hat, und dem, was die einschlägigen Offenlegungsanforderungen verlangen. In CSRD-GPT laden Sie die eigenen Unterlagen in einen Wissensraum, der je Kunde oder Projekt getrennt ist. Das Ergebnis ist eine Liste der fehlenden Angaben, jeweils mit der Fundstelle der Anforderung und einem benannten Arbeitsauftrag — keine erfundenen Zahlen an den Stellen, an denen Ihre Daten fehlen.

Ablauf

Vier Schritte, ein Arbeitsprodukt.

01

Raum anlegen

Je Kunde oder Projekt einen eigenen Wissensraum. Er bleibt von allen anderen getrennt.

02

Unterlagen einbringen

Vorjahresbericht, Transitionsplan, Wesentlichkeitsanalyse, Datenerhebungen, interne Richtlinien.

03

Umfang festlegen

Welche Standards sind wesentlich, welches Geschäftsjahr, welche Fassung. Ohne diese Angaben wird nachgefragt statt geraten.

04

Lücken abarbeiten

Liste der fehlenden Angaben mit Fundstelle und priorisierter To-do-Liste nach Wesentlichkeit und Erhebungsaufwand.

Der entscheidende Punkt

Was passiert, wenn Daten fehlen.

Hier trennt sich der Nutzen vom Risiko. Ein allgemeines Modell formuliert weiter und setzt eine plausible Zahl ein. Im Entwurf sieht das vollständig aus, und in der Überarbeitung fällt es niemandem mehr auf.

Was CSRD-GPT stattdessen tut

  • Benannter Platzhalter an der Stelle der fehlenden Angabe
  • Arbeitsauftrag daneben: welche Größe, aus welcher Quelle, für welchen Zeitraum
  • Fundstelle der Anforderung, damit der Umfang nachprüfbar ist
  • Hinweis, wenn das Berichtsjahr der eingebrachten Daten nicht zum Berichtszeitraum passt

Wofür die Lückenliste taugt

  • Als Arbeitsplan für die Datenerhebung im Unternehmen
  • Als Grundlage für die Dokumentation von Ausschlüssen bei nicht wesentlichen Themen
  • Als Vorbereitung auf die Prüfung, bevor der Prüfer dieselbe Liste erstellt
  • Als Angebotsgrundlage in der Beratung, weil der Aufwand konkret benennbar wird

Häufige Fragen

Was ist eine ESRS-Gap-Analyse?

Ein Abgleich zwischen dem, was ein Unternehmen bereits dokumentiert hat, und dem, was die einschlägigen Offenlegungsanforderungen verlangen. Ergebnis ist eine Liste der fehlenden Datenpunkte und Angaben, jeweils mit der Fundstelle der Anforderung.

Welche Dokumente kann ich einbringen?

Vorjahresberichte, Transitionspläne, Ergebnisse der Wesentlichkeitsanalyse, Datenerhebungen, Richtlinien und interne Konzepte. Im Professional-Tarif bis 100 MB, im Premium-Tarif bis 1 GB sowie über eine Google-Drive-Anbindung ohne Datenlimit.

Bleiben Mandantendaten getrennt?

Ja. Im Premium-Tarif erhält jeder Kunde oder jedes Projekt einen eigenen Wissensraum. Inhalte aus einem Raum werden bei Anfragen in einem anderen Raum nicht abgerufen.