Für wen · Agenturen
Sie schreiben den Bericht. Belegen muss er sich trotzdem lassen.
Agenturen liefern im CSRD-Bericht das, was das Unternehmen selten selbst kann: Struktur, Sprache, Gestaltung und einen Text, den Außenstehende lesen können. Was Agenturen nicht liefern, sind die Daten — und die Anforderung, gegen die der Text am Ende geprüft wird.
CSRD-GPT ordnet jedem Abschnitt die Angabepflicht mit Fundstelle und Fassung zu und markiert, was im Entwurf noch nicht belegt ist. Statt einer plausiblen Kennzahl steht ein benannter Platzhalter mit Arbeitsauftrag an den Kunden. Unterlagen mehrerer Kunden bleiben in getrennten Wissensräumen. Ab 49 € im Monat, ohne Mindestlaufzeit in der Testphase.
Typische Fragen
Was in der Textarbeit tatsächlich aufhält.
Welche Angabepflicht erfüllt dieses Kapitel?
Die Zuordnung von Textabschnitt zu Disclosure Requirement, mit Fundstelle — damit im Review nicht der Kunde erklären muss, warum ein Absatz im Bericht steht.
Gilt für diesen Bericht die Fassung 2023 oder 2026?
Am Geschäftsjahr und am Wahlrecht des Kunden hängt, welcher Standardtext maßgeblich ist. Ein Kapitel aus dem Vorjahr fortzuschreiben, ist seit der Novelle keine sichere Annahme mehr.
Ist diese Formulierung durch die Unterlagen gedeckt?
Der Abgleich zwischen dem, was im Entwurf behauptet wird, und dem, was der Kunde belegt hat — als benannte Liste, nicht als Bauchgefühl in der Schlussredaktion.
Was fehlt dem Kunden noch?
Eine Lückenliste mit Fundstelle, die Sie an den Kunden weitergeben können, statt einer weiteren Rückfragerunde per E-Mail.
Wie haben vergleichbare Unternehmen das formuliert?
Veröffentlichte Nachhaltigkeitsberichte aus DAX, MDAX und SDAX liegen in der Sammlung — als Formulierungsbeleg für die Bandbreite des Üblichen, nicht als Vorlage zum Abschreiben.
Wie wird aus dem Normtext lesbare Sprache?
Anforderungen in Kundensprache übersetzen, ohne dass die Angabe dabei ihre Bezugsgröße oder ihre Einschränkung verliert.
Was dafür da ist
Was für die Arbeit im Kundenauftrag gebaut ist.
- Getrennte Wissensräume je Kunde, damit Unterlagen nicht zwischen Mandaten wandern
- Zuordnung von Abschnitt zu Angabepflicht, mit Fundstelle für das Review beim Kunden
- Benannte Platzhalter statt plausibler, aber erfundener Kennzahlen im Entwurf
- Fassungsangabe (ESRS 2023 oder 2026) zu jeder Aussage über eine Anforderung
- Erinnerung daran, dass Ausschlüsse begründet in den Bericht gehören
- Deutsche und englische Fassung der Rechtstexte in derselben Sammlung, für zweisprachige Berichte
Wo das Risiko einer Agentur liegt
Ein allgemeines Modell schreibt an der Stelle einer fehlenden Kennzahl eine plausible Zahl und an die Stelle einer unsicheren Anforderung einen souverän klingenden Satz. Im Entwurf sieht beides fertig aus. Auffallen kann es zum ersten Mal in der Prüfung — und dann liegt es auf dem Tisch des Kunden.
Der Bericht wird nicht danach beurteilt, wie er formuliert ist, sondern ob die Angabe der Anforderung entspricht und belegt ist. Deshalb liefert CSRD-GPT die Fundstelle mit und lässt die Lücke sichtbar, statt sie zu schließen.
Häufige Fragen
Bleiben die Unterlagen unserer Kunden getrennt?
Im Premium-Tarif erhält jeder Kunde einen eigenen Wissensraum; Inhalte werden zwischen Räumen nicht abgerufen und nicht zum Training verwendet. Für eine Agentur mit mehreren Mandaten ist das die Voraussetzung dafür, dass Unterlagen überhaupt eingebracht werden dürfen — die vertragliche Seite regelt Ihr Rahmenvertrag mit dem Kunden.
Ersetzt das die Fachberatung auf Kundenseite?
Nein. Wesentlichkeitsanalyse, Datenerhebung und die Entscheidung, was berichtet wird, bleiben beim Unternehmen und seiner Beratung. Was sich verschiebt, ist die Textarbeit: Sie müssen für jedes Kapitel nicht mehr raten, welche Angabepflicht es erfüllt und welche Fassung gilt.
Können wir zweisprachig arbeiten?
Die Rechtstexte liegen in deutscher und englischer Fassung in derselben Sammlung. Sie können denselben Abschnitt in beiden Sprachen gegen dieselbe Anforderung halten, statt eine Übersetzung gegen eine Erinnerung zu prüfen.